Warum muss Aschenbrödel um Mitternacht plötzlich weg ? … um uns daran zu erinnern, dass alles ein Ende hat, auch die schönsten Träume, alles seine Zeit hat und sokommt wie es richtig ist zu seiner Zeit.
Warum klatscht die Prinzessin den Frosch an die Wand ? Um uns zu erinnern, dass es Grenzen gibt, in dem was wir ertragen müssen und wir für diese Grenzsetzung selbst auch verantwortentlich sind.
Warum schläft Dornrösschen 100 Jahre ? Damit wir verstehen, dass es manchmal mal eine Ewigkeit dauert, um das zu erreichen, was wir uns am meisten wünschen.
Warum verliebt sich die Schöne in das Biest ? Damit wir merken, dass es nicht wichtig ist, was jemand äußerlich darstellt, was zählt, ist die innere Schönheit und der innere Reichtum.
Es gibt Tage, in denen ich innerlich zerbreche, Momente, die mir den Atem rauben, Sekunden, die mir ewig vorkommen und Augenblicke, die viel zu schnell vergehen, aber so ist das halt, ich habe gelernt, dass das Leben in all seinen Farben strahlt, mal hell, mal dunkel, aber Zeiten ändern sich, Momente vergehen, Erinnerungen bleiben ….
Es wird ein Zeitpunkt in deinem Leben kommen an dem begreifst, wer deine Liebe nie wert war, wer deine Aufmerksamkeit nie verdient hat, um wen es sich nicht lohnen würde zu kämpfen, wer dich wirklich braucht und nicht einfach aufgibt, wer echt ist und wer nicht. Dieser Zeitpunkt wird dir auch zeigen, wer für immer tief in deinem Herzen bleiben wird, wessen Liebe niemals für sich vergänglich ist und mit wem du bis zum Ende deine Zeit teilen möchtest, so mach dir keine Gedanken, um die, die es nie wert waren, schenk ihnen keine Liebe mehr, nichts, lass sie gehen, denn die Einzigen, die du in deinem Leben wirklich brauchst, sind die, die dich auch in ihrem Leben brauchen ….
Wenn dein Herz leise zerbricht, wenn deine innere Stimme nicht mehr spricht, wenn deine Seele bitterlich weint, wenn die Zukunft dir hoffnungslos scheint, wenn deine Gedanke wild sich drehen, wenn deine Augen die Realität nicht mehr sehen, wenn dein Mund keine Worte mehr finden, wenn alles Glück in dir langsam schwindet, wenn dich deine Träume allmählich verlassen, wenn du beginnst dich und Leben zu hassen, dann ist es verdammt nochmal höchste Zeit loszulassen!
Es gibt Dinge, die man besser nicht erfährt. Sachen, die einem besser nicht passieren. Menschen, die einem besser nicht begegnen. Nur merkt man das erst alles, wenn es leider schon zu spät ist. Doch genau an diesen Tagen, in diesen Momenten, in solchen Situationen, bei diesen Begegnungen, wächst man manchmal über sich selbst hinaus. Man lernt die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen und man merkt, dass vieles im Leben nicht selbstverständlich ist. Dass man jeden Tag aufs Neue kämpfen muss. Man lernt, wer wahre Freunde sind, auf wen man zählen kann und auf wen man verzichten kann. Manche Menschen sind unfähig zu lieben und die Verantwortung des Lebens zu übernehmen und merken es nicht einmal … jeder bekommt das was er verdient … die einen früher – die anderen später …
Manchmal rennt man aneinander vorbei, obwohl man sich sehr nah ist. Und manchmal sagt man genau das Gegenteil von dem, was man sagen möchte, aus Angst nicht verstanden zu werden. Aus Angst, jemand könnte in dein Herz sehen und dich verletzen. Aber tief im Herzen, ist jeder Mensch auf der Suche nach einer Person, die jede Nacht „ich hab dich lieb“ sagt und es dann jeden Tag unter Beweis stellt.
Jeder von uns spielt ein Spiel, das Spiel heißt Leben. Die Karten sind gemischt, das Schicksal wird geben. Jeder hält seine Karten in der Hand, der Ausgang des Spiels ist keinem bekannt. Eine Karte für Freude, eine Karte für Schmerz und eine für Liebe, ein Ass mit Herz. Eine Karte für Krankheit, die Leiden bringt, aber auch einen Joker, der wiederzm Heilung gibt. Eine Karte für Frieden und eine für Streit und dann wieder der Joker, der uns vom Kummer befreit. Wir spielen dieses Spiel, sollten auch was riskieren, wir werden gewinnen und auch mal verlieren. Bist du ohne Vertrauen in die Zukunft und fühlst dich allein, vertrau auf die Karten, denn … die Nächste könnte wieder ein Joker sein …
Manche Menschen haben mich sehr enttäuscht, deshalb gebe ich Leuten nicht unzählige Chancen, wenn ich merke, dass sie die erste noch nicht einmal verdient haben und klammere mich nicht an Mensche, die mir nicht gut tun. Andere Menschen haben mir gezeigt wie schön das Leben sein kann, deshalb genieße ich jeden Tag und umgebe mich mit den Menschen, die mir gut tun …
Für Oberflächlichkeit und Unehrlichkeit ist mir meine Zeit zu schade, Ungesagtes und nicht Getanes brennt nur in der Seele, Maskenträger langweilen mich unsäglich, was mich wirklich fasziniert, sind Menschen, die stark genug sind, sich zu zeigen wie sie sind, die es nicht nötig haben zu lügen um etwas zu erreichen, die keine feigen Ausreden benutzen müssen, sondern ihre Stärke in der Wahrheit wiederfinden, eine Wirbelsäule hat jeder Mensch, aber Rückgrat nur wenige.
Das Leben mag Geschichten schreiben doch am Ende sind es die Erinnerungen, von denen wir leben, aus denen wir erzählen und an die wir zurückdenken. Die wichtigsten Lektionen, die wir im Leben immer und immer wieder durchmachen müssen:
Leben und leben lassen, Liebe und loslassen, Menschensterben, Freundschaften zerbrechen und Liebe erfriert. Einfach so. Man steht machtlos daneben und muss den Dingen seinen Lauf lassen, es hinnehmen, daran wachsen. Manche Menschen kann man ohne weiteres loslassen, sie hinterlassen nicht einmal eine Lücke und man vermisst sie auch nicht mehr, wenn man sie erst einmal aus seinem Leben gestrichen hat. Doch dann gibt es diese Menschen, die eine Spur in deinem Herzen hinterlassen, die einen nie mehr loslassen und die man auch nie ganz loslassen möchte. Die Menschen, die in deinen Erinnerungen immer einen sicheren Platz behalten, ganz gleich ob sie verstorben oder nur einfach nicht mehr greifbar sind … eben Menschen, die deine Geschichte prägen …
Ich kann warten, wenn sich das Warten lohnt, ich kann vergessen, was keinen Gedanken wert ist, ich kann Verständnis aufbringen, wenn ich verstehe, ich kann und will nicht heucheln, was ich nicht fühle. Ich bin da für die, die es mir wert erscheinen … für alle anderen bin ich nicht zu erreichen … Ich lebe mein Leben, nicht das der anderen. Ich kämpfe für das, was mir wichtig erscheint, und ignoriere das für mich Unwesentliche.
Wenn du nicht weisst wohin, dann gebe ich dir meine Hand. Nimm sie und halt dich fest, und wenn du dann deinen Weg gefunden hast, dann löse dich von meiner Hand und gehe deinen Weg. Aber lass mich mal wissen, wie es dir geht, wo du in deinem Leben stehst. Gib dir selbst die Chance und lauf weiter diesen Weg, und begegnet dir ein Mensch, der nicht weiss wohin er soll, dann reich ihm deine Hand und geleite du ihn ein Stück, bis er seinen Weg wieder gefunden hat. So teilt man das Leben, mit Nehmen und Geben ….