Golo Gangi gewidmet
Meine Seele ist eine Schlange,
Die ist schon lange tot,
Nur manchmal in Herbstesmorgen,
Entblättertem Abendrot
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Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
Sprüche, Gedichte, Zitate, lustige Texte, Weisheiten rund um die Sterne, Sternenhimmel. Spruch, Weisheit, Zitat, Gedicht kurz, Text Stern leuchtend,
Golo Gangi gewidmet
Meine Seele ist eine Schlange,
Die ist schon lange tot,
Nur manchmal in Herbstesmorgen,
Entblättertem Abendrot
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Du wirst ein schöner Leben schauen,
Und ewig, ewig bleibt es dein;
Man wird dir goldne Schlösser bauen,
Nur – mußt du erst gestorben sein!
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Und wieder sind die Wundernächte schimmernd
Heraufgetaucht, wo letztes Abendleuchten
Und blasser Morgenglanz geheim verwoben
Am blauen nächtgen Himmel sich vermählen.
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Mag schwer es auch dem Herzen sein,
Und schwül und trüb das Leben;
Uns allen ist ein Sternelein
Vom lieben Gott gegeben.
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Es traten einst um Mitternacht
Der Sterne drei zusammen,
In nie gesehner heller Pracht,
In nie gesehnen Flammen.
Da scholl es aus des ersten Mund
Von blasser Silberlippe:
„Ich tat den Weg den Völkern kund
Zu eines Gottes Krippe.“
Und stolz darein der zweite schaut,
Wie um sich selbst zu sonnen:
„Auf mich hat Caesar einst vertraut
Und eine Welt gewonnen.“
„Zu mir blickt“, fuhr der dritte fort,
„Das schönste Kind von allen.“ –
Am Himmel klang noch laut sein Wort,
Der Stern war schon gefallen.
Es blinken die Sterne hinab auf das Moos,
Es regt sich das Blättlein im Moose,
Im Schatten der Palme dort riesengroß,
Dort wächst eine purpurne Rose:
O Blättlein mein, so frisch und so klein,
O duftiges, purpurnes Röselein!
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Deine Liebe ist mein Himmel,
Den ich schon auf Erden gewann!
Es hängen sich meine Lieder
Als goldene Sterne daran –
Als goldene, leuchtende Sterne,
Noch heller, als die drüben:
O, möge nimmermehr
Sich dieser Himmel trüben!
Deine Liebe ist mein Himmel,
Drin herrschest du ganz allein!
Führst alle guten Gedanken
Zu ewiger Seligkeit ein –
Doch alle schlechten Gedanken:
Sie werden vergessen, begraben;
O, laß mich immerdar
Nur gute Gedanken haben!
Deine Liebe ist mein Himmel,
Drin wohnet all mein Glück!
Aus deinem Herzen kommt es,
Kehrt in dein Herz zurück –
Zurück durch meine Lieder,
Die alle zu dir sich wenden.
O, was durch dich begann:
Laß es durch dich nie enden!
Fest gemauert in der Erden
Steht die Form aus Lehm gebrannt.
Heute muß die Glocke werden!
Frisch, Gesellen, seid zur Hand!
Von der Stirne heiß
Rinnen muß der Schweiß,
Soll das Werk den Meister loben!
Doch der Segen kommt von oben.
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Der Abend dämmert, es wirbelt der Wind
den Schnee von dem hohen Dache,
Großmütterchen sitzt am warmen Kamin
mit den Kleinen im warmen Gemache.
„Erzähl uns etwas, Großmütterlein!“ –
„Recht gern, ihr närrischen Dinger,
ihr müsst nur brav und bescheiden sein!“
Und mahnend hebt sie den Finger.
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Zum ew’gen Himmel schau empor und lerne:
Er, der in schlichter Bläue niederlacht,
So lang‘ es Tag, verhüllt er seine Sterne;
Doch herrlich leuchten lässt er sie bei Nacht.
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