Spruechetante.de: Sprüche, Gedichte, Zitate

Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung

Kostenlose Sprüche, Gedichte, Reime, Zitate, Spruchbilder, kostenlos bei spruechetante.de

  • Spruechetante.de




  • Privacy Manager


  • Karten & Co

  • Archive

  • Kontakt & Intern

  • Social



  • ................................................................................................................................



    Liebe



    Schöne Sprüche, Gedichte, Zitate, lustige Texte, Aphorismen, Weisheiten rund um die Liebe. Spruch, lieben Weisheit, Love Zitat englisch, Gedicht kurz, Text ums liebe, geliebt werden.


    .................................................................................................................................


    An den Mond

    Lieber , du scheinest wieder
    In mein stilles Thal hernieder;
    Aber ach! mein Auge weint
    Um den fernen Herzensfreund!
    weiterlesen… »

    Wunsch und Erfüllung

    Kann ich nur dichten! – bleibt mir nur
    Tagtäglich meinen Schritt in die
    Nach Herzenslust zu richten;
    Kann ich nur lagern mich auf ‚gen Höhn,
    Am Leben mich des reichen Tals zu weiden,
    Mich an belebten Strömen nur ergehn,
    So werd‘ ich keinem seinen Stand beneiden.
    weiterlesen… »

    Glücklich

    Ich möcht‘ es den allen
    Erzählen, so viele da blüh’n,
    Die sollten es leise dir lallen,
    Daß ich so glücklich bin.
    weiterlesen… »

    Das Mitleiden

    Der fromme Damon dauert mich
    Von ganzem Herzen;
    Er härmt sich ab, und kümmert sich
    Mit Liebesschmerzen.
    Wie Sommerrosen welkt er hin:
    Doch kann ich nur um ihn.
    weiterlesen… »

    Der Zank in der Ehe

    Der Zank in der Ehe
    ist die Schneedecke,
    unter der sich die warm hält.

    Jean Paul

    Man hört immer von Leuten

    Man hört immer von Leuten,
    die vor lauter den verloren haben.
    Aber es gibt auch viele, die vor lauter Verstand
    die Liebe verloren haben.

    Jean Paul

    Auf ewig! armes Wort im Menschenmunde | Gedicht von Heinrich Seidel

    Ich weiss ein Grab, und allein –
    Aus ist es zurückgeblieben –
    Verwittert – moosbedeckt der schwere Stein.

    Und eine Schrift ist in den Stein getrieben:
    „Auf ewig ist dies Grab erkauft, und nimmer
    Darf man es öffnen!“ also stehts geschrieben.

    Ich fand es jüngst, als ich im Abendschimmer
    Einherging träumend in der dort,
    Nachsinnend dem vergänglich eitlen Flimmer.

    Der du da ruhst an dem vergessnen Ort,
    Muss noch dein Stein von deiner Thorheit sagen?
    Was dachtest du bei dem vermessnen Wort?

    Du wusstest doch, dass, wo nun ragen,
    Einst Göttertempel schimmernd sind gestanden,
    Bis sie ein Gottesblitz in Staub zerschlagen.

    Gewaltge Städte, die in weiten Landen
    Mit Ruhm geherrscht – sie sind dahingeschieden –
    Es weiden Herden dort, wo sie verschwanden

    Und die geruht in mächtgen Pyramiden,
    In Sarkophagen, jene Königsleichen,
    Wo sind sie hin?! Sie sind zerstreut hienieden.

    Du dachtest wohl, dich würd es nicht erreichen,
    Und hast dein „Ewig“ auf den Stein geschrieben,
    Doch einem Samenkorne musst es weichen!

    Ein Samenkorn, einst dort zurückgeblieben
    Hat zwischen Stein und Sockel leise nieder
    Die Wurzeln in das feuchte Land getrieben.

    Es wuchs empor und wiegte sein Gefieder,
    Sein Blätterwerk, in den durchsonnten Lüften
    Es wuchs – und Frühling kam auf Frühling wieder.

    Und Frühling kam und ging mit seinen Düften
    Und nährt das Samenkorn zum Riesenbaume
    Vom Drang der Wurzeln muss der Stein zerklüften!

    Halb abgewälzt liegt er am Grabessaume,
    Und durch das „Ewig“ ist ein Riss gesprungen.
    So gings zu mit dem kurzen Traume.

    Doch in den Zweigen hat es leis geklungen,
    Als ich dort stand in sanfter Abendstunde,
    Und flüsternd haben sie mir zugesungen:

    „Auf ewig! armes Wort im Menschenmunde!“

    Abseits | Gedicht von Heinrich Seidel

    Des Krieges Woge warf ihn aus,
    Todtwund und fern vom Vaterhaus,
    Und eh sein Name ward Jemand kund,
    Verschloss ihm der für ewig den .

    Auf seiner durchschossenen Brust man fand
    Eine Locke grau mit verblichenem Band,
    Darauf eine Inschrift zeigte sich:
    „Mein lieber , ich bete für dich!“

    Ein Jüngling schön mit lockigem Haar –
    Man legte ihn auf die Todtenbahr. –
    Man trug ihn hinaus beim Abendschein –
    Es folgte das Volk in langen Reihn.

    Und als nun verstummte des Priesters Gebet,
    Ein Murmeln durch die Menge geht,
    Denn es tritt hervor in des Abends
    Zur Todtenbahr eine Jungfrau hold.

    Und also spricht sie mit bebendem Mund:
    „Ich hab dich gepflegt in der letzten Stund-
    „Es härmt um dich eine Mutter sich, –
    „Für deine Mutter küss ich dich!“

    Die Sonne versinkt im Wolkenmeer,
    Und tiefe wird rings umher,
    Dumpf poltert nieder der feuchte Sand –
    tröste die Mutter im fernen Land!

    Die stumme Sprache

    Wie können doch in einem Hertzen
    Die Lieb und Furcht Geferten seyn?
    Wie kan sich neben Schmertzen
    Und bey Unlust finden ein?
    Wie kan sich plagen und
    An einen Ort zusammen fügen?
    weiterlesen… »

    Der Tulpenbaum

    Der Tulpenbaum hat über Nacht
    All seine aufgemacht,
    Die weißen leuchten weit
    In ihrer keuschen Herrlichkeit.
    weiterlesen… »

    Morgengruß an die Geliebte | Gedicht von Gustav Falke

    Du bist am schönsten früh nach dem Erwachen.
    Auf Stirn und Wangen liegt ein rein Geleucht,
    wie Morgentau auf weißen Lilienbeeten.
    Die , die der fromme Schlaf verscheucht,
    stehn ferne noch, und zögern nah zu treten.
    Was mir der Tag vorher an bot,
    und was der Traum mir pflückte zwischen Hecken,
    rauscht rosenrot
    als Liebesgruß auf deine weißen Decken.
    Komm, leben wir den jungen Tag und freuen
    der Flammen uns, die immer uns erneuen.

    Land und Leute

    Land und könnten voller sein,
    Wären nicht zwei kleine Wörter: mein und dein;
    weiterlesen… »




    Du befindest Dich in der Kategorie: :: Liebe :: Sprüche, Gedichte, Zitate


    Spruechetante.de: Sprüche, Gedichte, Zitate läuft unter Wordpress
    Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates
    Impressum & Haftungsausschluss & Cookies  :: Sitemap  ::  Sprüche, Zitate und Gedichte - kostenlos auf spruechetante.de