Hans Munch
Gedichte, Texte, Zitate von Hans Munch (*1958) deutscher Lyriker.
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Hier ist mein Reich. Hier reich ich mir.
Hier kennt die Sehnsucht eine Tür.
Hier darf ich ganz ich selber sein.
Hier redet keiner mir darein.
Hier nasch ich von der Muse Frucht,
Und bin nicht ständig auf der Flucht.
Hier hat nur Zutritt, wer gefällt,
Und seinen Frust für sich behält.
Hier ist, warum ich solches pries:
Nichts minder als das Paradies.
Hans Munch
Zum Wiegenfeste wünsch ich dir
gen Himmel eine offne Tür,
Gesundheit, Glück und Sonnenschein,
ein tolles Weib (’nen tollen Mann) nebst Kinderlein,
Zufriedenheit und wenig Zank,
ein dickes Konto bei der Bank,
Erfolg im Job, ein Haus vorort,
ein langes Leben und so fort,
und last not least, was jedem frommt:
Gelassenheit, wenn’s anders kommt.
Hans Munch
Ich wollte dir drei Worte sagen,
doch dann verlor die Mitte sich,
und endlich kamst auch du abhanden.
Mir blieb, wie zu Beginn, nur ich.
Hans Munch
Auf der Sandbank in der Nordsee
Liegt die Robbe still und träumt,
Von dem Sandstrand tief im Süden
Den das Meer türkis umsäumt.
Auf der Sandbank in der Nordsee
Ist der Platz der Robbe leer.
Und die Träume ziehen weiter,
wie die Wolken übers Meer.
Hans Munch
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