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    Gustav Falke



    Zitate, Gedichte von Gustav Falke (1853-1916) deutscher Schriftsteller.


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    Der Träumer

    Ich, Du und die mich schelten,
    Sind an Einem Baum,
    und die rollenden Welten,
    Wir alle sind Ein Traum.
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    Erntelied | Gedicht von Gustav Falke

    Neigt euch, Ähren,
    neigt euch dem ,
    dass wir uns nähren
    von eurem Brot!

    Einer dem andern,
    eiserner Zwang.
    Wir alle wandern
    den gleichen Gang.

    Ein sondrer Schnitter
    steht hinter uns auf,
    sein Messer ist bitter,
    mäht alles zuhauf.

    Wer es erleidet,
    nicht .
    Der Schnitter schneidet
    fraglos und stumm.

    Sind wir die Ähren?
    Sind wir das Brot?
    Wen sollen wir nähren?
    Einzig den Tod.

    Strandbild

    Weither, wo die Abendwolken
    Auf den grauen Wassern liegen,
    Drängen sich die Wellen, drüber
    Letzte blasse Lichter .
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    Der kleine Ritter am Weihnachtsmorgen – Weihnachtsgedicht / Gedicht von Gustav Falke

    Hurra, mein neues Steckenpferd
    hat feine flinke Beine!
    Nun kauf ich mir ein großes Schwert
    und reite ganz alleine.

    Und reite, wie der Sturmwind weht,
    rund dreimal um den Garten,
    und wo der große steht,
    da muß mein Rößlein warten.
    Nun komm mal her aus deiner Burg!
    Dein Besen mich .
    Ich hau dich einfach mittendurch:
    dann kannst du nichts mehr machen.

    Da liegst du nun, du Goliath,
    auf deiner weißen Nase,
    und ich reit nach der nächsten ,
    reit vor das Tor und blase:
    Herr König, euer Feind ist tot;
    mit großem Grimme focht er.
    Mein gutes Schwert bracht ihn in .
    Nun gebt mir eure .
    Herein, Herr Ritter, kommt herein
    mit Trommeln und Parade,
    und morgen soll die Hochzeit sein,
    dann gibt es .

    Der Liebesturm

    Die trotzige Klippe trägt den trotzigen Turm
    An hundert Jahre, und nicht einen Stein
    In diesen Mauern lockerte der .
    Ohnmächtig brüllt das Meer herauf. Im Schein
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    Die Wichtelmännchen spenden der Märchenprinzessin den Weihnachtsbaum – Gedicht / Weihnachtsgedicht von Gustav Falke

    Die Wichtelmännchen haben es hild,
    mancherlei ist zu bedenken:
    Weihnacht ist morgen und es gilt,
    die Märchenprinzessin zu beschenken.

    Etwas schönes, keinen Tand.
    Sie sehr praktisch in solchen Stücken.
    Ein Tannenbaum steht am Waldesrand,
    den wollen sie für die Prinzessin schmücken.

    Äpfel und Nüsse, die müssen sein,
    und vor allem auch süße Sachen,
    und der Lichter lieblicher Schein.
    Die Tanne ist hoch, doch sie werden’s schon machen.

    Auf Schlitten und auch huckepack
    schleppen sie alle die Schätze zusammen,
    der Kleinste trägt den größten Sack,
    Und Äuglein und Bäcklein vor Eifer flammen.

    Wie die Ameisen klettern sie
    zwischen den grünen Nadelzweigen,
    zerstechen die , zerstechen die Knie,
    wer Tannen schmückt, muß das nun mal leiden.

    Morgen in der Heiligen Nacht,
    wenn alles so und so still in der Runde,
    kommt die Märchenprinzessin sacht
    aus dem und ahnt nichts zur Stunde.

    Ei, bleibt sie da verwundert stehn:
    „Meine lieben, lieben, guten Wichter!“
    Wie ihre großen sehn!
    Drin spiegeln sich alle die kleinen Lichter.

    Ganz langsam geht sie um den Baum,
    tippt hier an ein Äpfelchen, dort an ein Nüßchen,
    und gibt dem Hampelmann wie im Traum
    mit spitzen Lippen ein schelmisches Küßchen.

    Das Vorstadthaus

    Da sie ein neues Haus,
    die sind geschichtet,
    schnell wächst es mit dem Dach heraus,
    und schon wird es gerichtet.
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    Der tapfere Schneider

    „Ich wollt‘, ich wär‘ ein Held und ritt
    Als Oberst in den ,
    Und tausend Helden reiten mit,
    Das giebt den schönsten .
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    Morgengruß an die Geliebte | Gedicht von Gustav Falke

    Du bist am schönsten früh nach dem Erwachen.
    Auf Stirn und Wangen liegt ein rein Geleucht,
    wie Morgentau auf weißen Lilienbeeten.
    Die , die der fromme Schlaf verscheucht,
    stehn ferne noch, und zögern nah zu treten.
    Was mir der Tag vorher an bot,
    und was der Traum mir pflückte zwischen Hecken,
    rauscht rosenrot
    als Liebesgruß auf deine weißen Decken.
    Komm, leben wir den jungen Tag und freuen
    der Flammen uns, die immer uns erneuen.

    Im Frühling

    Im Frühling, als der Märzwind ging,
    als jeder Zweig voll Knospen hing,
    da fragten sie mit Zagen:
    Was wird der Sommer sagen?
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    Der Frühlingsreiter

    Um Mitternacht Bin ich jäh erwacht.
    Hufschlag hallte, ein Horn erklang,
    Daß ich erschreckt ans Fenster sprang.
    Der schien hell,
    Und da kam es zur Stell:
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    Idylle – Gedicht von Gustav Falke

    Maria unterm Lindenbaum
    lullt ihren in Schlaf und Traum.

    Herr Joseph auch, der wackre Greis,
    ist eingenickt und schnarcht ganz leis.

    Vier Englein aber hocken dicht
    auf einem Ast und schlafen nicht.

    Sie schlafen nicht und singen sacht,
    kein‘ Nachtigall es besser !

    Groß überm her, Himmelsruh,
    hebt sich der und guckt herzu.

    Maria reißt die auf,
    ihr fiel ein Schlummerkörnlein drauf.

    Und ist erst in der halben Nacht,
    dass sie bei ihrem Kind gewacht.

    Sie sieht in all den Silberschein
    mit großen Augen still hinein.

    Hört kaum das Lied von obenher,
    ihr Herz ist bang, ihr Herz ist schwer,

    ein Tränlein fällt ihr auf die Hand
    und blitzt im Mond wie ein Demant.




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