Ich betrachte den Frühling,
als ob er zu mir allein käme,
um dankbar zu sein
Friedrich Hebbel
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
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Ich betrachte den Frühling,
als ob er zu mir allein käme,
um dankbar zu sein
Friedrich Hebbel
Wieder die ersten sonnigen Hauche,
Lockend hinaus vor die düstere Stadt;
Wieder am zitternden, treibenden Strauche
Die ersten Knospen, das erste Blatt.
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Gott Amor wollt ihr Treue lehren?
Ihr wollt den Schmetterling bekehren,
Der nur auf Wechsel sinnt?
Und fängt ihr, mit Amphions Feuer,
Erhabne Weisheit in die Leyer,
Ihr sänget in den Wind!
Wegflatternd wird er euch verlachen –
Was könnt ihr mit dem Leichtsinn machen?
Er ist ein Kind!
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Südwind und Sonne küssten
Von Berg und Tal den Schnee –
Welch frühlingsduftig Flimmern,
So weit ins Land ich seh!
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Wem einmal in die Seele, lenzerschlossen,
Der höchste Sonnenglanz des Daseins drang,
Dem wird tiefinnen reicher Frühling sprossen
Und leuchtend blühen all‘ sein Leben lang.
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Singen die Vöglein im grünen Wald,
Klingen die Bächlein bergunter,
Lockt es den Alten mit Lustgewalt,
Klopfet das Herz ihm so munter:
Denket der Wonnen verschienener Lenze,
Denket der Kränze und denket der Tänze,
Fallen auch Thränen herunter.
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Zu Köln ein reicher Kaufherr saß,
Der hatt‘ ein Herz von Eisen;
Er lebte dahin in Saus und Braus
Und drückte Wittwen und Waisen.
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Es kehrt der junge Frühling wieder
Und schmückt dem Baum mit frischen Grün
Und lehrt den Vögeln neue Lieder
Und macht die Blumen schöner blüh´n.
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Die Abendwinde wehen,
Ich muß zur Linde gehen,
Muß einsam weinend stehen,
Es kommt kein Sternenschein;
Die kleinen Vöglein sehen
Betrübt zu mir und flehen,
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Im Frühling prangt die schöne Welt
In einem fast smaragdnen Schein.
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Die Zeit verrinnt –auch meineTage schwinden;
Mein Herbst ist da, er mahnt mich an das Ziel.
Des Frühlings Blumen lasst zum Kranz mich winden,
Auf die schon früh des Jünglings Thräne fiel!
Ich sammle sie für Euch zu Angebinden,
Die freundlich oft der Muse schuldlos Spiel
Wie meines Lebens Ernst mit mir getheilet,
Den Freundentag verschönt, den Schmerz geheilet.
Ach! suchte nicht, das Opfer ihm zu bringen,
Das Aug‘ umsonst so manches theure Haupt!
Wohl hoeren sie der Engel Lied erklingen,
Mit Palmen ist ihr Harfenspiel umlaubt.
Doch ach! mir ist für sie ein Lied zu singen
Die reine Lust, der schöne Lohn geraubt;
Und dumpfer tönt das Echo meiner Saiten,
When Thränen mir hinab die Wange gleiten.
Verzeiht den Schmerz, die ihr mir noch geblieben,
Fern oder nah, durch gleichen Sinn verwandt;
Ihr Niegesehnen auch, die, mich zu lieben,
Ein stiller Zug an meine Seele band!
Was, labyrinthisch ich umhergetrieben,
In Freud‘ und Schmerz, daheim und weggebannt,
Gedacht, gefühlt – des Sängers kleine Gabe
Nehmt freundlich auf! – Ich gebe was ich habe.
Ihr, die, geschmückt mit allen Dichterweihen,
Im Adlerflug den höchsten Preis erstrebt,
Wie duerft ich mich an eure Chöre reihen,
Dem nur das Herz den schwächern Flügel hebt?
Doch Dank euch – dieses Glücks darf ich mich freuen-
Daß jugendlich noch das Gefühl mir lebt !
An meiner Brust melodisch angeklungen
Ist jeder Ton, den göttlich ihr gesungen.
Für schwere Zeiten waren wir erkohren:
Es drückte Sorg und Noth wie Centnerlast;
Die Freiheit ward mit harten Wehn gebohren;
Das Leben wogt‘ und ließ nicht Ruh noch Last.
Doch wer nur ihn, der oft den Sturm beschworen,
Den heil’gen Glauben kindlich fromm gefaßt,
Verzage nicht, die Kämpfe zu bestehen
und aus den Flammen reiner nur zu gehen.
O strömte mit Siona’s frommen Liede
In jede Brust der Andacht milde Gluth!
O senkte, wo es tönt, des Himmels Friede
Sich in das Herz und frischer Lebensmuth!
Einst, wenn am Ziel der Bahn der Sänger müde,
Vom Harfenpiel, wie von der Arbeit ruht: -:
Mag dann der Tod die Saiten alle sprengen,
Es lebet fort in heiligen Gesängen.
Im Garten blühn schon ein Weilchen
Schneeglöckchen, Krokus und Veilchen.
Da hab ich nicht lang bedacht
und ein schönes Sträußchen zurechtgemacht.
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