Länger fallen schon die Schatten,
Durch die kühle Abendluft,
Waldwärts über stille Matten
Schreitet Joseph von der Kluft,
Führt den Esel treu am Zügel;
Linde Lüfte fächeln kaum,
’s sind der Engel leise Flügel,
Die das Kindlein sieht im Traum.
Und Maria schauet nieder
Auf das Kind voll Lust und Leid,
Singt im Herzen Wiegenlieder
In der stillen Einsamkeit.
Die Johanneswürmchen kreisen
Emsig leuchtend über’n Weg,
wollen der Mutter Gottes weisen
durch die Wildnis jeden Steg,
Und durchs Gras geht süßes Schaudern,
Streift es ihres Mantels Saum;
Bächlein auch läßt jetzt sein Plaudern,
Und die Wälder flüstern kaum,
Daß sie nicht die Flucht verraten.
Und das Kindlein hob die Hand,
Da sie ihm so Liebes taten,
Segnete das stille Land,
Daß die Erd‘ mit Blumen, Bäumen
Fernerhin in Ewigkeit
Nächtlich muß vom Himmel träumen
O gebenedeite Zeit!
Flucht
Sprüche, schöne Gedichte, kurze Zitate, Aporismen, Weisheiten rund um die Flucht / Flüchten. Spruch, Weisheit, Zitat, Lebensweisheiten und Sprichwörter. Auch lustige & traurige Texte zum Nachdenken ums Fliehen.
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Die Suche nach dem Jenseits ist nichts als eine Flucht vor dem, was ist.
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Auf der Flucht vorm Finanzamt…
Im Urwald…eine Schnecke kriecht so schnell sie kann und trifft einen Elefanten.
Elefant:
„Hey, Schnecke! Warum kriechst Du denn so schnell?“
Schnecke:
„Oh, ich bin auf der Flucht vorm Finanzamt!“
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