August Pauly
Zitate, Weisheiten, Texte von August Friedrich Pauly, ab1841 von Pauly, (1796-1845), deutscher Philologe.
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Ich weiß nicht, was so beseligt als die Dankbarkeit eines Kindes, eines kleinen Kindes, dem man unerwartet eine Freude gemacht hat, und das sein Glück in einem strahlenden Blick ausspricht.
Mit jedem Eintritt in eine neue Altersphase erschrickt man anfangs über den Verlust, den sie einem bringt und gewinnt nach einer Weile die Vorzüge lieb, die sie einem verleiht.
Steif und aufrecht wie Papierschifflein
schwimmen die Tagesgrößen auf dem Strom der Zeit dahin.
Aber schon bald löst sie der Strom jämmerlich auf.
Jedes Volk, das in Knechtschaft liegt,
hat an den Netzen,
die es umfangen, selber mitgestrickt.
Jedes Zeitalter schlägt von der hinter ihm liegenden Literatur anderer Bücher auf und andere zu, lernt Vergessenes wieder und vergisst Erlerntes.
Jeden Abend muss unser Lebensfahrzeug zur Ausbesserung auf dieselbe Werft, die Bettstatt gebracht werden, auf der es einst gebaut und vom Stapel gelassen wurde.
Es gibt Frauen, welche durch ihre Laune zur Essigmutter der Familie werden, die fortwährend alle Süßigkeiten des Lebens in Säure verwandeln.
Gewöhnlichkeiten werden jedem geglaubt,
zum Ungewöhnlichen bedarf es der Autorität
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