Prosa kann Abend und Mondlicht malen,
aber die Morgendämmerung zu besingen, bedarf es der Dichter.
George Meredith
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
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Prosa kann Abend und Mondlicht malen,
aber die Morgendämmerung zu besingen, bedarf es der Dichter.
George Meredith
Der Pfingsttag kennt keinen Abend,
denn seine Sonne, die Liebe, geht nie unter.
Theodor Fontane
Beurteile einen Tag nicht danach,
welche Ernte du am Abend eingefahren hast.
Sondern danach, welche Samen du gesät hast.
Robert Louis Stevenson
Die Nacht vor dem Heiligen Abend,
Da liegen die Kinder im Traum;
Sie träumen von schönen Sachen
Und von dem Weihnachtsbaum.
Und während sie schlafen und träumen,
Wird es am Himmel klar,
Und durch den Himmel fliegen,
Drei Engel wunderbar.
Sie tragen ein holdes Kindlein,
Das ist der Heilge Christ;
Er ist so fromm und freundlich,
Wie keins auf Erden ist.
Und wie es druch den Himmel
Still über die Häuser fliegt,
Schaut es in jedes Bettchen,
Wo nur ein Kindlein liegt.
Und freut sich über alle,
Die fromm und freundlich sind;
Denn solche liebt von Herzen,
Das liebe Himmelskind.
Wird sie auch reich bedenken
Mit Lust aufs allerbest,
Und wird es schön beschenken
Zum lieben Weihnachtsfest.
Heut schlafen schon die Kinder
Und sehn es nur im Traum,
Doch morgen tanzen und springen
Sie um den Weihnachtsbaum.
Robert Reinick
1805-1934
Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süsse spendend.
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend –
Solch ein Fest ist uns bescheret.
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und Her und immer wieder.
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Das Leben wird gegen Abend,
wie die Träume gegen Morgen,
immer klarer.
Karl Julius Weber
Sei immer froh gestimmt und munter,
und lass der Sonne ihren Lauf,
am Abend geht sie eben unter,
am Morgen jedoch wieder auf.
Scherben sollte man noch am Abend wegräumen,
damit man sich am Morgen nicht mehr daran schneiden kann.
Autor unbekannt
Nun glüht der Sommer in der vollsten Pracht,
Sieh, wie auf dieses Rasens dichten Sammet
Durch der Platanen dunkelgrüne nacht
Das warme Gold der Abendsonn flammet!
Und doch, und doch – auf Sommers höchster Höh
Durchschauerts mich wie ein geheimes Weh,
Als sagte schon des Jahres Luft Ade!
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