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    Dichter – Kurze und lange Gedichte



    Kurze, lange Gedichte, Zitate, Reime von berühmten Dichtern, berühmte Dichtungen.


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    Gedichte (Rubriken)

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    Der goldene Morgen

    Golden lacht und glüht der Morgen
    Über maiengrünen Höh’n,
    Und du, Seele, sinnst voll ,
    Und die ist doch so schön!
    Vöglein singen, Glocken schlagen,
    Blütenlicht durchflammt das Land:
    Wirf dein Zagen und dein Klagen
    Herz, in diesen Feuerbrand!

    Ludwig Auerbach

    Früchtchen

    Früh in die geworfen,
    hat es nur rumgegammelt,
    und um sich bunte Käfer
    im faulen Dunst versammelt.
     
    Die ständig wie von Sinnen
    den drallen Leib beflogen,
    bis dieser aller Süße
    beraubt und ausgesogen.
     
    Schon frühe reif gewesen,
    litt es am äußren Scheine,
    und ging, wie es gekommen,
    verfrüht und auch alleine.
     
     
     
    Wolken und Wellen

    Es schweben die rötlichen
    Hoch über und See.
    Was bergt ihr in luftigen Falten,
    Ist’s , ist’s herbes Weh?
    weiterlesen… »

    Aschermittwoch | Gedicht von Luise Hensel

    »Staub bist du und kehrst zum Staube,
    Denk, o Mensch, an deinen
    Wohl, dies ich, doch mein
    Sieht ein ew’ges Morgenrot.

    Sieht ein Land, wo Friedenspalmen
    Um des Siegers Scheitel wehn,
    Wo umrauscht von ihren
    Wir der Chöre sehn.

    Wo Maria, die Getreue,
    Ihr geliebtes Kind uns zeigt,
    Wo die Sehnsucht und die
    Nun ihr selig Ziel erreicht.

    Wo der Vater mit dem Sohne
    Und dem Heil’gen zugleich
    Thront auf einem ew’gen Throne,
    Unaussprechlich herrlich, reich.

    Wo wir den, der je gewesen,
    Schauen, wie er ewig war.
    O, dort wird mein Herz genesen,
    O, dort wird mein Auge klar!

    Wo verklärte Seelen streben,
    Ihn, den Einz’gen, zu erhöhn,
    Wo die sel’gen Märt’rer schweben,
    Wo die reinen Jungfraun stehn.

    Wo die zarte Magdalene
    Selig ihm zu Füßen liegt,
    Da der Reue bittre Träne
    Ihr in Wonne längst versiegt.

    Wo Johannes, der Geliebte,
    Innig ihm am Herzen ruht.
    Alles Kranke, einst Betrübte
    Ruht in seines Schoßes Hut.

    Wo die heil’gen Scharen wandeln,
    Die das Kreuz den Weg gelehrt,
    Die im Lieben, Dulden, Handeln
    Hier sein Bild in sich verklärt. –

    Wohl mir, daß er Staub einst werde,
    Dieser Leib von Erd‘ und Staub!
    Meine Seele wird der ,
    Wird dem Wurme nicht zum Raub.

    Hauch ist sie aus Gottes Munde,
    Und sie kehrt hinauf zum .
    Sei gesegnet, ernste Stunde,
    Die einst meine Fessel bricht!

    Sei gesegnet, stiller Hügel,
    Der einst meine Asche deckt,
    Bis das Wehn der Seraphflügel
    Mich von langem Schlaf erweckt!

    »Denn du Staub, du kehrst zum Staube
    Bis zum neuen Morgenrot.«
    So, ich weiß es, doch mein Glaube
    Hebt mich über Grab und Tod.

    Düsseldorf, 1820.

    Morgenrot (Wilhelm Hauff)

    Morgenrot,
    Leuchtest mir zum frühen ?
    Bald wird die Trompete blasen.
    Dann muß ich mein Leben lassen,
    Ich und mancher Kamerad!
    weiterlesen… »

    Gast im eigenen Haus

    Du ziehst hinein, du ziehst hinaus,
    Ein flücht’ger Gast im eigenen Haus;
    Drum wirb dir zum Geleit:
    Sie legt ins Heut die .

    An die Nachtigall

    Allerliebste Nachtigall,
    Schweige, denn wir sind alleine.
    Kläng dein angenehmer Schall,
    Mißgunst nahte diesem Haine,
    Sezte sich zum Waßerfall,
    Wo ich süß für Wohllust weine,
    Und verrieth uns überall. –
    Daß ich süß für Wohllust weine,
    Würkte mir dann lauter Quaal.
    Glücklicher ‚ ich alleine,
    Allerliebste Nachtigall.

    Götz

    So oder so

    Die handeln und die dichten,
    Das ist der Lebenslauf,
    Der eine Geschichten,
    Der andre schreibt sie auf.
    Und der will beide richten;
    So schreibt und treibt sichs fort,
    Der Herr wird alles schlichten,
    Verloren ist kein Wort.

    Das wahre Glück des Lebens

    Wo finden wir das wahre Glück des Lebens?
    In eitler und dieser ?
    Da sucht man es, und doch so oft vergebens,
    Weil es im Stillen keine Wohnung hält.
    Im Herzen nur, das schwachen Tand verlacht,
    Blüht diese Blume mit erhabner Pracht.
    weiterlesen… »

    Platzhalter

    Dies Gedichtlein spart an allem.
    Spart an Handlung wie am Wort.
    Stünde es hier nicht zu ,
    Sparte es sogar am Ort.

    Hans Munch

    Wintereinsam

    Frühmorgens, auf gefrornen Wegen,
    Hauche ich Wölkchen vor mir her,
    Und die ich treffe, eilen schweigend
    Zur Arbeit, als gäb’s sonst nichts mehr.

    Kein Vogelsang belebt den Bahnsteig,
    Kein Wort, nur kalter Lichterschein,
    Und schwöll nicht hier und da ein Wölkchen,
    Ich fühlte mich so sehr allein.

    Hans Munch




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